SABINE BEYERLE

Sabine Beyerle (*1975, Leonberg/DE) findet auf ihren ausgedehnten Reisen in aller Welt immer wieder das ungewöhnliche und fremdartige Motiv – das alltägliche Szenario einer anderen Kultur, das sie auf charakteristische Weise ihrem eigenen malerischen Kosmos hinzufügt. Stets thematisiert Sabine Beyerle das Malen selbst: Sie übersteigert Bodenflächen ins Ornament und schafft irreale Raumperspektiven. In ihren stimmungsvollen Gemälden von bestechender farblicher Harmonieverbinden sich Detailfreude mit gestischer Abstraktion. Sie arbeitet zum einen mit kontrollierter Präzision, in anderen Partien überlässt sie die Farbe sich selbst. Daneben ist es auch der Prozess des Malens und die Entstehung eines Gemäldes, die Sabine Beyerle stets in ihrer Malerei thematisiert. Es ist die Spannung zwischen kontrollierter Präzision und dem zufälligen und prozesshaften Entstehen eines Gemäldes, die Sabine Beyerle in ihrer Malerei thematisiert. 

 

On her extensive travels all over the world, Sabine Beyerle (*1975, Leonberg/GER) always finds the unusual and strange motif - the everyday scenario of another culture, which she adds in a characteristic way to her own painterly cosmos. Sabine Beyerle always thematizes painting itself: She exaggerates floor surfaces into ornament and creates unreal spatial perspectives. Her atmospheric paintings of captivating color harmony combine a joy for detail with gestural abstraction. On the one hand she works with controlled precision, in other parts she leaves the color to itself. In addition, it is also the process of painting and the creation of a painting, which Sabine Beyerle always thematizes in her painting. It is the tension between controlled precision and the random and processual emergence of a painting that Sabine Beyerle thematizes in her painting.