von häusern und menschen - Werner Pokorny & Peer Boehm

Liebe Kunden und Freunde der Galerie,

 

zur Eröffnung unserer Ausstellung

 

WERNER POKORNY und PEER BOEHM

Von Häusern und Menschen

 

laden wir Sie und Ihre Freunde

 

am Freitag, den 20. September ab 19 Uhr

herzlich ein!

 

Um 19.30 Uhr findet ein Gespräch mit  den Künstlern und eine Einführung in die Ausstellung statt.

 

VERNISSAGE:

Freitag, 20. September 2019, 19-21 Uhr

 

AUSSTELLUNGSDAUER:

21.09.19 - 24.11.2019

Seit Menschen sesshaft wurden, ist das Haus das Symbol für die Grundkonditionen menschlicher Existenz und seinen Platz im Kosmos. Es bietet Schutz und dient als Rückzugsort vor der äußeren Welt und repräsentiert oft die eigene innere Welt durch individuelle Gestaltung.

 

Das Haus als Metapher spielt in WERNER POKORNYs Arbeit eine zentrale Rolle. Der Bildhauer bringt es in immer wieder neue formale und inhaltliche Bezüge – stellt es auf den Kopf, lässt es balancieren oder stapelt mehrere übereinander. So entstehen spannungsreiche Skulpturen, die den Raum mit ihrer konzentrierten Formensprache bespielen.

Werner Pokorny, emeritierter Professor der Staatl. Akadamie der Bildenden Künste Stuttgart, stellt in seiner Arbeit grundlegende Fragen an Komposition und Materialität, die Beziehung zwischen Mensch und Natur, Körper und Raum. Durch die von ihm entwickelte, konzentrierte Formensprache, die vor allem auf Reduktion und Klärung basiert, erschafft er Arbeiten von archaischer Wirkung und Kraft.

WERNER POKORNY, Turm VI, 2013, Bronze, 34 x 19 x 14 cm, Ed. 7
WERNER POKORNY, Turm VI, 2013, Bronze, 34 x 19 x 14 cm, Ed. 7

Haus und Zuhause werden häufig mit den Begriffen Heim und Heimat verknüpft. Die damit verbundenen Themen, verwoben mit dem Interesse an Erinnerung und deren subjektiv-persönlicher Komponente  wie auch die grundsätzliche Faszination für Geschichte und individuelle Geschichten bilden Motiv und Grundlage der Gemälde und Kugelschreiber-Zeichnungen PEER BOEHMs.

In seine beiden Serien „Daheim ist am Schönsten“ und „Woanders ist auch schön“ ist es das Hinaustreten aus dem Bekannten, das Reisen in neue, unbekannte Gefilde, das Entdecken von "Neuland" das den Künstler interessiert. Eine wichtige Komponente dieses Strebens  zu neuen Ufern ist u.a. die Verwurzelung im Vertrauten, das dennoch zu verlassen angestrebt wird.

Und gleichzeitig ist es die Basis, auf der das Verlassen des Gewohnten oft erst möglich wird und im Gegenzug ggf. auch wieder ganz anders geschätzt werden kann: Das Gefühl von "...daheim ist am schönsten" und "...woanders ist auch schön!" setzt Peer Boehm mithilfe historischer Fotografien in seine charakteristische Malweise um.



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