between the lines

Marion Eichmann, Bertram Hasenauer & Yevgeniya Safronova (Guest)
04.12.21 - 30.01.22

Galerie Anja Knoess

In between the lines präsentiert GALERIE ANJA KNOESS Collagen und Malerei von Marion Eichmann und Bertram Hasenauer – zwei Positionen, die im Galerie-Programm fest verankert sind. Und kombiniert diese mit Reliefs und Objekten der Bildhauerin Yevgeniya Safronova, deren Werke zum ersten Mal in der Galerie vorgestellt werden.

Marion Eichmann

Die in Berlin lebende Künstlerin Marion Eichmann (*1974, Essen/DE) steht in der Tradition niederländischer Stillleben des 17. Jahrhunderts und schlägt zugleich Brücken zur Pop Art. Sie nutzt triviale, alltägliche Motive – sei es als Objekt, Stadtansicht, Interieur, Stillleben oder Environment.
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Bertram Hasenauer

Bertram Hasenauer (*1970, Saalfelden/AUT) arbeitet in klassischen Genres wie Porträt- und Landschaftsmalerei. In seinen Porträts, die er vor häufig monochromen Hintergründen in feinsten Modellierungen und Nuancen übersetzt, thematisiert er die Suche nach Identität und Bestimmung des Selbst.
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Yevgeniya Safronova

Yevgeniya Safronova (*1977 in Dnipropetrowsk, Ukraine) die in Duisburg lebt und arbeitet, versteht es mit Sehgewohnheiten zu spielen, indem sie Figuren erschafft, die natürlich und künstlich zugleich wirken - sie erinnern an Vertrautes und sind doch nicht eindeutig zuzuordnen.
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PRESSEINFORMATION

Köln, 26.11.2021

between the lines – MARION EICHMANN, BERTRAM HASENAUER & YEVGENIYA SAFRONOVA
04. Dezember 2021– 30. Januar 2022

Eröffnung: Freitag, den 03. Dezember 2021, von 19-22h
Einführung in die Ausstellung und Gespräch mit den Künstler:innen um 20 Uhr

In between the lines präsentiert GALERIE ANJA KNOESS Collagen und Malerei von Marion Eichmann und Bertram Hasenauer – zwei Positionen, die im Galerie-Programm fest verankert sind. Und kombiniert diese mit Reliefs und Objekten der Bildhauerin Yevgeniya Safronova, deren Werke zum ersten Mal in der Galerie vorgestellt werden.

Mit spielerischer Offenheit findet Marion Eichmann (*1974 in Essen) ihre Themen. Die Collagen der Berliner Künstlerin bewegen sich zwischen zeitgenössischer Malerei, klassischer Moderne und Pop Art. Charakteristisch für ihre Paper-Cuts sind deren dreidimensionale Mehrschichtigkeit und die Übersetzung teils komplexer Motive in das Medium des Papierschnitts, sodass sie gleichzeitig die Fülle und Reduktion eines Motivs wiedergeben. Dabei fasziniert die Perfektion mit der Marion Eichmann alltägliche Gegenstände mit ihrem stark graphisch-abstrahierenden Blick umsetzt. Und manche der originalgetreuen Alltagsmotive lösen bei den Betrachtenden nostalgische Erinnerung an eine prädigitalisierte Welt aus – so beispielsweise der täuschend echte Zigaretten-Automat oder das Testbild. Die Blumen-Stillleben und Porträts ziehen die Blicke der Betrachtenden auch durch ihre Komplexität und die starke Farbigkeit der hochwertigen Papiere in den Bann.
Die ehemalige Meisterschülerin von Prof. Gotenbach an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Absolventin der UdK Berlin im Bereich Bildende Kunst ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden: u.a. mit dem Kunstpreis Münsterland 2019, dem Berlin Hyp Art Award 2017 und dem Franz-Joseph- Spiegler-Preis 2014. Eichmanns Werke sind in zahlreichen nationalen wie internationalen Ausstellungen in Galerien und Museen präsentiert. Viele ihrer Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, wie bspw. auch der Sammlung des Deutschen Bundestags.

Bertram Hasenauer (*1970 in Saalfelden, Österreich) arbeitet bevorzugt in den klassischen Genres der Porträt- und Landschaftsmalerei. Seine Malerei ist von altmeisterlicher Feinheit und Akkuratesse, dabei zeigt die Wahl des Motivs und Bildausschnitts, deren Klarheit und Reduktion aufs Fragmentarische und Ausschnitthafte den zeitgenössischen Aspekt seiner malerischen Abstraktion. Die Porträts wie auch seine Landschaften wirken aufgrund ihrer typisierenden Darstellung mystifiziert und zeitlos. Bertram Hasenauer spielt mit den Grenzen der klassischen Malerei wie auch den Sehgewohnheiten der Betrachtenden, indem er dem Auge etwas Konkretes präsentiert, aber durch die starke Dekontextualisierung der Motive und Personen Fragen aufgibt. Er arbeitet in seinen Gemälden Volumen und Raum, Anschnitt und Fläche mit intensiven Farben und feinen Farbverläufen aus. In seinem malerischen Ansatz ist er stark von seinem ursprünglichen künstlerischen Ausgangspunkt als Bildhauer geprägt. Hasenauer hat an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert, wo er die Meisterklasse bei Franz Xaver Ölzant besuchte. Anschließend setzte er sein Studium an der UdK Berlin sowie am Londoner Central Saint Martins College of Art and Design fort. Nach verschiedenen Stipendien in Europa lebt und arbeitet er inzwischen in Berlin und wurde bereits vielfach in Europa und den USA ausgestellt. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Museumssammlungen, wie bspw. der Berlinischen Galerie oder des Museums der Moderne Salzburg.

Yevgeniya Safronova (*1977 in Dnipropetrowsk, Ukraine) die in Duisburg lebt und arbeitet, versteht es mit Sehgewohnheiten zu spielen, indem sie Figuren erschafft, die natürlich und künstlich zugleich wirken - sie erinnern an Vertrautes und sind doch nicht eindeutig zuzuordnen. Die Formen und Objekte der Bildhauerin sind erfunden, speisen sich dabei aber aus Vorbildern aus der Natur oder von Menschen geschaffener Dinge. Natürliches wie kristalline oder wabenförmige Muster finden sich in ihren Plastiken ebenso wieder wie knoten- oder schlaufenartige Strukturen. Anhand ihrer Zeichnungen lässt sich zum Teil eindrucksvoll nachvollziehen, wie die Bildhauerin ihre dreidimensionalen Objekte entwickelt. Ihre Wandobjekte und Skulpturen besitzen stets eine ausgeprägte Linie deren Anfang und Ende sich nicht erschließen lässt. Als großformatige Raumobjekte und Installationen verschmelzen sie häufig mit den räumlichen Gegebenheiten. Sie fügen sich vollständig in ihre Umgebung ein und wirken doch ungewohnt und irritierend.
In „between the lines“ präsentiert Yevgeniya Safronova kristalline Formen als dreidimensionale Wandobjekte aus Kunststoff und Lack und komplex verschlungene Knotenskulpturen, die an Stuckaturen oder Baiserschaum erinnern. Hier fertigt die Künstlerin ihre Modelle aus Gips und Lack und setzt diese dann final in glasfaserverstärktem Kunststoff um. Yevgeniya Safronova studierte an der Kunstakademie Münster Freie Kunst und hat als Meisterschülerin von Ulrich Erben abgeschlossen. Sie lehrt seit 2015 als Professorin für Bildhauerei der bildenden Künste an der HBK Essen. Das Museum DKM in Duisburg zeigt ihre Arbeit aus verschiedenen Werkgruppen in einem eigenen Raum.

Für weitere Informationen:
GALERIE ANJA KNOESS / Große Brinkgasse 17-19 / 50672 Köln
+ 49 (0)221-270 67 37 / galerieanjaknoess@gmx.de / www.galerieanjaknoess.de
Di n.V., Mi – Fr: 11.00 – 19.00 Uhr / Sa: 11.00 – 16.00 Uhr u. jeweils nach Vereinbarung

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