DANIEL SIGLOCH

„Digitale Malerei“ und „digitale Zeichnung“ nennt Daniel Sigloch (*1970, Stuttgart/DE) seine Arbeiten, die nach dem Prinzip der Lasurenmalerei aufgebaut sind. Sie basieren auf einer Vielzahl von Fotografien, die der Künstler mit- und übereinander kombiniert und montiert. So erschafft er über zahlreiche Ebenen malerisch verwobene Motive. Dabei arbeitet er in verschiedensten Genres: Daniel Sigloch erzeugt in seinen Bildern sowohl poetische Landschaften und Seestücke, die an die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts erinnern, als auch barocke Wolkenbilder oder Bilder von Sprengungen voller Kraft und Dynamik. Seine Porträts sind von spiritueller Tiefe und blicken den Betrachter geheimnisvoll entgegen. Dass der, bei Micha Ullmann studierte Bildhauer, ursprünglich mit Dreidimensionalität und Raum gearbeitet hat, ist in seinen vielschichtigen und detailreichen Bildern erfahrbar: Sie holen einen mit ihrer Tiefe förmlich in den Bildraum hinein und lassen die Zweidimensionalität des Abgebildeten zurücktreten. 

 

Daniel Sigloch (*1970, Stuttgart/GER) calls his works "digital painting" and "digital drawing," which are based on the principle of glaze painting. They are based on a multitude of photographs, which the artist combines and assembles with and on top of each other. In this way, he creates motifs interwoven in a painterly manner over numerous levels. In doing so, he works in a wide variety of genres: In his paintings, Daniel Sigloch creates poetic landscapes and seascapes reminiscent of 17th-century Dutch painting, as well as baroque cloud paintings or images of blasts full of power and dynamism. His portraits are of spiritual depth and look mysteriously at the viewer. The fact that the sculptor, who studied with Micha Ullmann, originally worked with three-dimensionality and space can be experienced in his multi-layered and richly detailed paintings: with their depth, they literally draw you into the pictorial space and make the two-dimensionality of what is depicted recede.