Die Ausstellung mit sarah mcrae morton in der kölnischen rundschau


Marion eichmann

"Mit überbordender Präzision und filigraner Dynamik ziehen sich bei der Berliner Künstlerin Marion Eichmann (*1974) Linien und Schnitte durch das Papier ihrer Zeichnungen und Collagen, führen in die Tiefe, springen in den Raum, doppeln und überlagern sich. Ihr gekonnter grafischer Zugriff zusammen mit einer delikaten Kolorierung kennzeichnet auch ihre Objekte und großräumigen Installationen. In vielfältigen Arbeiten thematisiert die Künstlerin vermeintlich Alltägliches aus ihrer persönlichen Umgebung und dem urbanen Umfeld in Berlin oder auf Reisen. Dabei wecken Tuben, Dosen, Flaschen und Kaffeebecher genau so ihr Interesse wie Buchregale, Sofas und Kühlschränke, Straßenszenarien oder Architekturaufrisse. Alles entspricht der beobachteten Realität und ist dennoch so viel mehr als ein bloßes Abbild der simplen Wirklichkeit."

[Ulla Fölsing]


filip zorzor

"Vergittern, vergattern, verstellen, verschließen. Aufbrechen, umbrechen. Wegschieben, wegreißen, wegwischen. Überlagern und überformen. [...] Sieht man noch, was zuerst kam, was zuunterst liegt und was darüber? Man meint es erst, aber bei längerer Betrachtung gerät auch dieses Vorher/Nachher in Unordnung, verliert das Eindeutige. [...] "Wenn keiner mehr durchblickt, dann brauchen wir eben endlich auch eine Malerei, die genau davon erzählt", schreibt Illies über Zorzors Bilder."

[Müller, Katrin Bettina: Wenn keiner mehr durchblickt, In: TAZ, 10.03.2017]

 

Link: taz


jessica backhaus

"In her new series, Jessica Backhaus (1970, Germany) searches for her origins by photographing places and atmospheres from her memories. Based on her own life story, she inquires into the significance of knowing one’s origins, concentrating on themes of identity, yearning and destiny."

[Jessica Backhaus. six degrees of freedom, In: GUP Magazin, Nr.50, 17. August 2016]

 

Link: GUP Magazin


JESSICA BACKHAUS in der

 

VOGUE Italia:

 

"One of the most regarded contemporary German photographer, Backhaus’ creates images that have an effortless, sincere quality to them, a kind of quiet beauty that just is: she is indeed a master of transfiguring the banal and the overlooked into something deep and universal."

[Chiara Bardelli Nonino: Jessica Backhaus, In: Vogue Italia, 20. Januar 2017] 

Link: Vogue italia


PEER BOEHM

"Wer in Foto-Alben blättert, durchstöbert seine Vergangenheit, lässt Erinnerungen zu Bildern werden. [...] Wenn Peer Boehm Alben durchforstet, sieht er nur Unbekanntes. Der Künstler aus Ehrenfeld [...] sammelt Erinnerungen fremder Leute. Auf Versteigerungen, auf Trödelmärkten und im Internet kauft er Foto-Alben, die Grundstock seiner Arbeit sind. Er scannt die Aufnahmen, bearbeitet sie am Computer, wobei er bewusst Sachen weglässt, wirft das Motiv mit dem Beamer auf die Leinwand und zeichnet die Konturen mit dem Bleistift nach. Schließlich koloriert er die Bilder mit Aquarell [...] und Tusche [...], gegebenenfalls schleift er die Oberfläche noch."

[Kreitz, Susanne: Stöbern in fremden Erinnerungen, In: Kölner Stadt-Anzeiger, 21./22. November 2015, S. 14.]


PETER BRAUNHOLZ

"Steht man unmittelbar davor, meint man in der dichten Komposition hier und da Fugen und Übergänge einer Collage zu erkennen. Doch Peter Braunholz inszeniert seine manchmal wie gemalt wirkenden Bilder so wenig wie er sie am Computer konstruiert - der 52-Jährige setzt die Betrachter raffiniert auf die Spur von Schein und Sein, Realität und Illusion. Unter dem Tiotel "Beyond - Von fotografischen Wirklichkeiten" zeigt Anja Kneoss eine repräsentative Auswahl von Braunholz' Arbeiten aus den Jahren 2009 bis 2015. [...] Seit sich Braunholz [...] Ende der 90er Jahre auf die Fotografie konzentriert, erspürt er in Architektur und Natur den Moment, der hinter dem Offensichtlichen, Dokumentarischen liegt."

[Schmitz-Kunkel, Brigittte: Eine Spur von Schein und Sein. Fotoarbeiten von Peter Braunholz bei Anja Knoess, In: Kölner Kultur, 25. Februar 2016, S. 15.]

"Apart from merely recording objects and events, Peter Braunholz strives to discover surreal connections in real life. His main focus is on revealing layers of reality which are not perceptible to the naked eye. In his new series “Ecken” he reveals the hidden poetry of corners."

[Positive Magazine, 10 Januar 2017]

Peter Braunholz und Gérard Goodrow im Gespräch über die Ausstellung BEYOND - Von fotografischen Wirklichkeiten in der GALERIE ANJA KNOESS.

Das Video dazu auf YouTube: Peter Braunholz & Gérard Goodrow


REBECCA RAUE

„Wie in einem Bassin stehen sie [die Boote] im Hauptraum von St. Gertrud [...]. Schon seit 20 Jahren beschäftigt sich Rebecca Raue mit dem Motiv des Schiffs; in Zeiten, wo tausende Menschen über das Mittelmeer nach Europa fliehen, hat das Motiv besondere Bedeutung gewonnen.“

[Grönert, Max: Installation. Ausstellung in St. Gertrud, In: Kölner Stadt-Anzeiger, 11. März 2016, S. 25.]

 

„Ihre Bilder haben etwas Magisches, sprengen die Grenzen der Leinwand: Die Berlinerin Rebecca Raue, 39, ist eine der Entdeckungen der jungen Gegenwartskunst.“

[C. D.: Zum Glück gibt es KUNST, In: Bunte, Heft 7, 11. Februar 2016, S. 87.]

 

 

„Dieses „Cucula-(Boots)Projekt“ setzt auf Empathie: Es sieht vor, dass das Publikum sich in die zerbrechlichen weißen Boote hinein-, sich so in die Lage eines übers Meer Fliehenden versetzten sollte. Boote, sagt Rebecca Raue, seinen Parabeln fürs Reisen, auf dem Weg-Sein.“

[Ruthe, Ingeborg: Rebecca Raue am Kulturforum Berlin. Zerbrechliche Boote, gebaut von Flüchtlingen, In: Berliner Zeitung, 23. März 2015.]

Link: Berliner Zeitung


GALERIE ANJA KNOESS

"Anja Knöß (ihre Galerie nennt sie Anja Knoess) legt Wert darauf, dass die Künstler, die sie ausstellt, ihr Handwerk richtig gelernt haben."

[Kreitz, Susanne: Geschminkt, bemalt und fotografiert. Berliner Künstlerinnen bei Anja Knoess, In: Kölner Stadt-Anzeiger, 14. April 2015, S. 35.]

 

"Am Freitag, eröffnet Anja Knöß ihre eigene Galerie in vertrautem Umfeld. Seit 2006 hat die Kunsthistorikerin den Projektraum Knut Osper an der Großen Brinkgasse geleitet, "sehr eigenverantwortlich". [...] Knöß war wichtig, dass die Künstler eigenständig, eine Marke sind - und dass sie Kontinuität zeigen."

[Kreitz, Susanne: Berliner Kunst im Rheinland. Anja Knöß übernimmt Galerie in Eigenregie, In: Kölner Stadt-Anzeiger, 30. Januar 2015, S. 29.]