Online VIEWING ROOM

FRITZ BORNSTÜCK

PACIFICA

WERKE


Arbeiten auf Leinwand

Haben Sie Interesse an einem der gezeigten Werke? Schreiben Sie uns!


Keramiken

Haben Sie Interesse an einem der gezeigten Werke? Schreiben Sie uns!


PRESSEINFORMATION

Atelieransicht © Fritz Bornstück

PRESSEINFORMATION

Köln, 15.06.2021

 

FRITZ BORNSTÜCK

PACIFICA

25. Juni – 28. August 2021 

 

Eröffnung: Freitag, den 25. Juni 2021, von 11-23h & Samstag, den 26. Juni 2021, von 11-20h.

Der Künstler ist anwesend.

 

GALERIE ANJA KNOESS freut sich Pacifica, die erste Einzelausstellung mit Werken von FRITZ BORNSTÜCK in Köln zu präsentieren.

 

Fritz Bornstück, malt Räume und Landschaften voller Dinge, die stets von der Abwesenheit des Menschen erzählen. Beiläufig im Alltag oder auf Reisen entdeckt, finden die unterschiedlichsten Motive und Objekte einen Platz in seinem Bilderkosmos: In Pacifica sind es unter anderem die Kawaii-Tiere (Kawaii (jpn.): „süß“, „liebenswert“), die ihm zuerst in Vietnam in Form eines skurrilen Pinguin-Abfalleimers begegneten. Über den Pazifik werden sie dann überall in die ganze Welt verschickt oder „angespült“. So auch in die Bilder des ursprünglich aus Weilburg stammenden und seit vielen Jahren in Berlin und Neubrandenbug lebenden Malers.

 

Die Winkekatze, heute in jedem Asiashop auf der Welt zu finden, ist in Fritz Bornstücks Katzengold (OWOT) an einen fast leeren Strand angetrieben worden. Die rechte Tatze ein rauchendes Ofenrohr, die linke das typische Winkepfötchen. Mit ihrem Rumpf, der aus einem Baustamm und einem alten Ölfass gebildet ist, hat der Maler dieses Wesen als gemalte Collage erschaffen. Von mildem Licht beschienen, sind die Pastelltöne des Katzenkopfs, Öhrchen, Halsband und Kragen von zarter Farbigkeit und vor dem rötlichen Himmel beginnt die Patina des Goldtons der Katze zu leuchten.

„In erster Linie interessiert mich das visuelle Moment an den gewählten Gegenständen. Allerdings lässt sich das nur schwer von Inhalten trennen, die mit den Dingen zusammenhängen. Wobei es mir nicht darum geht bestimmte politische oder moralische Aussagen zu treffen, sondern ums Zusammenbringen von Gegensätzen, die als Einheit zusammen zünden und einen neuen Rahmen öffnen. So wie Sauerstoff und Benzin. Oder Öl in einer Pfütze, das dann schimmert wie ein Regenbogen.“, so Fritz Bornstück selbst.

 

In seinen stets konzeptionell entwickelten Ausstellungen verbindet Fritz Bornstück Gemälde und Keramiken zu einer stimmigen Gesamtschau. Die Protagonisten seiner Keramiken könnten geradewegs aus einem seiner Bilder entsprungen sein. Sie erweitern den Galerieraum über das zweidimensionale Wandbild hinaus. Die gesamte Galerie wird Bühne und emotionaler Verstärker für die stimmungsvollen und skurrilen Bildwelten des Künstlers.

Sehr lebendig schaut der Waschbär aus einem alten Ölfass hervor und der Titel der Keramik, Holger (It’s not easy being green), verweist auch hier auf die Malerei. Oberflächen, Lasuren und Fassung der Objekte hat Fritz Bornstück dem Duktus und der Farbigkeit der Gemälde entsprechend umgesetzt.

Wie überhaupt der Umgang mit den Ölfarben charakteristisch für das Werk des Künstlers ist.  Farben und Lichtführung unterstreichen die rätselhafte Atmosphäre seiner kritisch-humorvollen Bildgeschichten und ihre Ästhetik zwischen Verfall und Neubeginn. Durch sie verstärkt er die, für seine Gemälde typische Stimmung der Leere und Stille, die zwischen skurril und spooky, Humor und kritischem Ernst oszilliert.

 

Fritz Bornstück (geb 1982) studiert 2003-05 an der Akademie für Bildende Kunst der Johannes-Gutenberg Universität, Mainz, Klasse Friedemann Hahn, anschließend 2005-2008 an der UdK Berlin, Bildende Kunst in der Klasse von Prof. Leiko Ikemura. 2009 Abschluss als Meisterschüler von Thomas Zipp. Postgraduate Studies 2010 – 2012, De Ateliers, Amsterdam, Holland.

Bornstücks Arbeiten sind Teil zahlreicher Sammlungen, darunter: Arken Museum, Copenhagen; Collection Ole Faarup, Copenhagen; Sammlung Hildebrand, Leipzig; Sammlung Lützow, Berlin; Sammlung Paschertz, Sammlung SØR Rusche, Berlin/Köln; Collectie De Heus-Zomer, Barneveld

 

 

 

Für weitere Informationen:

GALERIE ANJA KNOESS / Große Brinkgasse 17-19 / 50672 Köln

+ 49 (0)221-270 67 37 / galerieanjaknoess@gmx.de / www.galerieanjaknoess.de

Di n.V., Mi – Fr: 11.00 – 19.00 Uhr / Sa: 11.00 – 16.00 Uhr u. jeweils nach Vereinbarung