virginia glasmacher

Virginia Glasmacher (1969, RIchmond, Virigina) „denkt“ in Farben und Licht. Vom Akt der Wahrnehmung der Natur und vom Natur-Erleben ausgehend malt sie Bilder, die den Eindruck von „Farblandschaften“ und „Malereilandschaften“ vermitteln. Sie transportieren eine eigenständige Realität.

 

Ihre Kompositionen eröffnen Weite und Tiefe verschiedener Bildebenen. Die Farben sind miteinander verwoben, verbunden und überlagern sich. Pastose Partien wechseln sich mit wässrigen verlaufenden Lasuren ab, die mit dem Rakel, Spachtel oder Pinsel aufgetragen werden. Bedeutsam ist hierbei der Zufall im Entstehungsprozess. Immer wieder überprüft die Malerin, wie sich die Materialien (Bindemittel, Verdünnung, Pinsel/Rakel) zueinander verhalten und wie sie das „Bildgeschehen“ bestimmen. Sie wägt genau ab, wo sie eingreift, wo sie das Bildgeschehen der Materialität der Farben überlässt. Die Titel der Arbeiten haben häufig eine landschaftliche Konnotation und gleichzeitig benennen sie präzise die von der Malerin verwandten Farben.