klaus lomnitzer

Klaus Lomnitzer (*1970, Marburg) beobachtet die Natur akribisch genau, forscht nach deren Räumen, Mustern, Ebenen und Schichtungen. Er sucht und betrachtet Orte, skizziert und durchdenkt sie auf Papier oder transparenter Folie.

 

Perspektivische Räume, Linien, florale Motive und Ornamente verdichten sich zu vielschichtigen Gemälden, in denen romantische Landschaften evoziert werden oder ein Blick auf ein Biotop gegeben zu sein scheint.

 

Bei seinen PVC-Folien ist das Material Malgrund und Bedeutungsträger zugleich und bildet mit seinen typischen Eigenschaften die Basis für seine gegenständliche, aus Dingen der realen Welt bestehende und gleichzeitig gegenstandsfreie Malerei und Formensprache. Mit bis zu 15 Schichten Acrylfarbe gestaltet Lomnitzer die Rückseite, nutzt die diaphane PVC-Folie um die Struktur seiner Arbeiten sichtbar zu machen.

 

Seine aquarellierten Landschaften bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, Malerei und digitalem Bild, Stillleben und Computergrafik und folgen dem Interesse des Künstlers für die Natur, für Bewegungsmuster, Farben, Stoffen, Texturen und Materialien, die zu neu erforschten Gegenden heranreifen.

 

Klaus Lomnitzer arbeitet mit Motiven aus der Natur und realisiert Landschaftsbilder, mit dem Streben, die innere Welt und geistige Prozesse sichtbar zu machen, Erinnerung, Gedanken und Innerlichkeit abzubilden.