jessica buhlmann

Die Berlinerin Jessica Buhlmann (*1977, Potsdam) erhält 2007 ihren Studienabschluss als Meisterschülerin der Udk Berlin. Nach internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen, wird sie 2014 mit dem artKARLSRUHE-Preis ausgezeichnet und 2016 von dem Kunstmagazin art porträtiert.

 

Jessica Buhlmann malt mit Öl auf und hinter Glas und schafft mithilfe geometrischer, architektonischer Formen und einem organischen Gestaltungsprozess abstrakte Bildräume.

 

Sie beschäftigt sich seit Beginn ihrer Arbeit mit mathematisch-technischen Gestaltungsprinzipien, besonders architektonisch gedacht, woraus sich ein starkes Bedürfnis nach Abstraktion entwickelte. Das Charakteristikum der daraus entstandenen Bilder ist die künstlerische Verarbeitung von Geometrien und dem organischen Merkmal der Natur, woraus sich abstrakte, komplexe und rhythmische Bildräume bilden.

Verschiedene Bildebenen, Farb- oder Formschichten, liegen übereinander oder fließen ineinander, mal dicht, mal offen, mal wild. Während die collageartigen Formen den Bezug zum Architektonischen ziehen, unterstützt das Material, Glas und Öl, den organischen Prozess. Die Farbigkeit bewegt sich zwischen farbigen Abstufungen und Kontrasten durch dunklere Farbtöne, die Form zwischen kantig und rund. Im sowohl harmonischen als auch kontrastreichen Zusammenspiel bildet sie einen neuen, komplexen Bildraum: Scharfkantige Geometrien wirken hier als Fremdkörper, dort lösen sie sich in ruhige Schwünge auf, gleichzeitig sucht sich die Energie ihren eigenen Weg hindurch.

 

Jessica Buhlmann bezieht sich auf Vorbilder wie Mondrian, Matisse oder den Konstruktivismus und denkt sie in ihrem charakteristischen Malprozess weiter.