filip zorzor

In Filip Zorzors (*1974) abstrakten Bildern ist die Farbe wichtiges Ausdrucksmittel des räumlichen Gefüges. Er verwebt organisch-amorphe Formen und ornamentale und graphische Elemente zu vielschichtigen Bildräumen, deren Formenvielfalt nicht auf Abbildung realer Gegenstände und Formen zielt.

Die Farbe, Farbmischungen suchen sich fließend ihren Weg, erzeugt durch die Oberfläche der Gemälde, die aufgrund ihrer spezifischen Verarbeitung glänzend und in ihrer Materialeigenschaft einer glatten Folie vergleichbar ist. Die Perfektion der glatten Oberfläche erzeugt eindrucksvolle und ungewöhnliche Farblasuren und –kontraste. Das Aufbrechen der Oberfläche seiner Gemälde erzielt er sowohl im motivischen als auch mittels seines Materials Gesso, dessen glatte Struktur in den neuen Arbeiten partiell weggenommen und aufgelöst wird.

Das All Over an Formen und Strukturen bespielt einen Bildraum von ungeheurer Tiefe, dessen Dimensionen selbst bei genauen Betrachten nicht wirklich erfassbar sind, dessen Dreidimensionalität die Begrenzung der Malerei aufs zweidimensionale Bild zu überwinden scheint.