axel anklam

Axel Anklam (*1971, Wrieze) arbeitete nach einer Ausbildung zum Kunstschmied zunächst als Restaurator für die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. 1998 nahm er ein Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein auf und wechselte 2002 an die Universität der Künste Berlin, wo er sein Studium 2004 als Meisterschüler von Professor Tony Cragg abschloß. 2010 hatte Anklam eine Gastprofessur für Bildhauerei an der staatlichen Akademie der Künste, Stuttgart inne.

 

"Axel Anklams Werke faszinieren durch ihre elegante Klarheit und schwebende Dynamik. Die perfekte Balance zwischen Fläche und Volumen verleiht seinen Arbeiten eine starke räumliche Präsenz und außergewöhnliche Leichtigkeit, welche die Schwerkraft aufzuheben scheint" (Arte 2009). Anklam konstruiert seine Plastiken auf der Basis eines oder mehrerer Kreise. Der Musik-Lehre des antiken Griechenland folgend, die jedem Ton eine bestimmte Länge zuordnet, berechnet der Künstler die konkaven oder konvexen Schwünge seiner Skulpturen und biegt das Edelstahlgerüst in die entsprechende Form, welche dann mit Latex, Edelstahl oder Fiberglas überzogen wird. Die Transparenz des Latex und des Fiberglases im Einklang mit den spiegelnd glänzenden Stahloberflächen erzeugen ein einzigartiges Spiel mit Licht, Reflektion und Farbe.