WERNER POKORNY

Im Zentrum von Werner Pokornys (*1949, Mosbach/DE) Arbeiten stehen grundlegende Fragen des Menschseins und das menschliche Bedürfnis nach Schutz und Verbundenheit. Darüber hinaus reflektiert er ebenso das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Neben der inhaltlichen Bedeutung bewegen ihn als Bildhauer Fragestellungen wie Körper und Raum, Komposition und Materialität. Die von ihm entwickelte konzentrierte Formensprache, die vor allem auf Reduktion und Klärung basiert, verleiht Werner Pokornys Arbeiten eine archaische Wirkung und Kraft. Ausgangspunkt ist dabei immer wieder die Idee einer zeitlosen Grundform: Das Motiv des Hauses in seinen vielfältigsten Ausprägungen, Schalen und Gefäße, Rippen und Kugeln, das er kompakt oder offen, als Gerüst oder Kontur, in komplexe Formbezüge setzt. Auch die von ihm verwendeten Materialien reduziert er auf ein Minimum – so verarbeitet er in seinen Werken ausschließlich Holz, Stahl oder Bronze. Das Spektrum der Formate ist groß – sie reichen von kleinen Plastiken bis hin zu ortsgebundenen monumentalen Skulpturen für den öffentlichen Raum, die mit diesem im Dialog stehen. Werner Pokornys Werk zeigt stets eine Spannung zwischen Einfachheit und Komplexität, Gegenständlichkeit und Abstraktion.

 

Werner Pokorny's (*1949, Mosbach/DE) works focus on fundamental questions of being human and the human need for protection and connection. In addition, he also reflects on the relationship between man and nature. In addition to the meaning of the content, he is moved as a sculptor by questions such as body and space, composition and materiality. The concentrated formal language he has developed, based above all on reduction and clarification, gives Werner Pokorny's works an archaic effect and power. The starting point is always the idea of a timeless basic form: the motif of the house in its most diverse manifestations, bowls and vessels, ribs and spheres, which he places compactly or openly, as a framework or contour, in complex formal relationships. He also reduces the materials he uses to a minimum - for example, he uses only wood, steel or bronze in his works. The spectrum of formats is large - they range from small sculptures to site-specific monumental sculptures for public spaces, which engage in dialogue with them. Werner Pokorny's work always shows a tension between simplicity and complexity, figuration and abstraction.