ARJAN VAN HELMOND

Arjan van Helmonds (*1971) Kunstpraxis konzentriert sich auf die unspektakulären und sogar banalen Aspekte des täglichen Lebens - das Haus, in dem wir leben, der Teppich unter den Füßen, die Farbe der Tapete, Souvenirs und Schmuckstücke im Schrank - und dennoch sind seine Bilder nicht explizit erzählerisch. Stattdessen verwenden sie gewöhnliche und evokative Details, um eine Form des Realismus aufzubauen, die einen Weg zwischen Geschichte, Kultur, Klischee und alltäglichem menschlichem Verhalten sucht. Dabei interessiert ihn besonders das psychologische Potenzial eines Bildes oder Objekts über die Erforschung der persönlichen Erfahrungen, die mit Orten und Objekten verbunden sind.

 

Die Gemälde von leeren Räumen und Objekten, in jüngster Zeit auch von Landschaftselementen, laden zu einer inneren Bewegung ein: Eine spezifische Idee taucht auf, mit Fragmenten von Erinnerungen, gefolgt von Emotionen und Empfindungen, die zu ihnen gehören. Die Erkundungen von Leerstellen und von vermeintlich zufälligen Subjekten, die sich in solchen Räumen befinden laden den Betrachter dazu ein, die Geschichte zusammenzusetzen und die Leerstellen zu füllen.

 

Arjan van Helmond's (*1971) art practice focuses on the unspectacular and even banal aspects of everyday life - the house we live in, the carpet under our feet, the colour of the wallpaper, souvenirs and jewellery in the closet - and yet his paintings are not explicitly narrative. Instead, they use ordinary and evocative details to construct a form of realism that seeks a path between history, culture, cliché, and everyday human behavior. He is particularly interested in the psychological potential of an image or object through the exploration of the personal experiences associated with places and objects.

The paintings of empty spaces and objects, and more recently of landscape elements, invite an inner movement: a specific idea emerges, with fragments of memories, followed by emotions and sensations that belong to them. The explorations of empty spaces and of supposedly random subjects located in such spaces invite the viewer to assemble the story and fill the empty spaces.